Das Positive am Dürer-Gate: Die Franken wachen auf!

Donnerstag, 1. März 2012

Man kann nur jeden beglückwünschen, der in den letzten Wochen aufmerksam die Zeitung gelesen hat! Denn selbst einem “nicht-militanten” Franken dürfte da klar geworden sein, dass wir Franken sog. “Unterbayern” sind und an der Isar möglichst nichts an diesem Zustand geändert werden soll: Die Frechheiten bei der Dürer-Ausleihe waren da am deutlichsten, als sich die ach so renomierte Alte Pinaktothek zu Falschaussagen und der Verleumdung des GMN erdreistete, die extremen Schäden am Gemälde hätten die Franken 1971 verursacht. Dass diese Risse und Farbverluste seit ca. 1934 bestehen und somit 41 Jahre vor der heutigen Transporttechnik in den 70ern kein Ausleih-Problem darstellten – und vor allem die Schäden NICHT vergrößerten, dürfte erneut Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Münchner Spezialisten hervorrufen. Das “Entgegenkommen” der Pinakothek, dass jeder GMN-Besucher umsonst ins bairische Kunsthaus kann, darf ruhig als gezielte Ohrfeige für Frankens Dürer-Freunde und als reines “Besucherweglocken” verstanden werden.

Also darf das Selbstbildnis nicht in die angestammte Heimat kommen und reiht sich damit in die seit Jahrhunderten “versteckten” fränkischen Kunstschätze ein, die auch dazu beitragen, dass die Isarmetropole die leuchtende Kulturstadt geworden ist, die sie heute gerne unterstreicht.

Auch in Bamberg zeigt man sich enttäuscht, dass die Heinrichskrone des Bamberger Domschatzes ebenfalls nicht wandern darf. Man durfte sich aber aus eigenen Mitteln eine Kopie fertigen, weshalb nun eine “Süddeutsche” Zeitung völlig uncodiert vom “depperten Franken” schreiben und sich lustig machen darf.

Inzwischen aber wächst der ohnehin schon beeindruckende Kulturstatus der Landeshauptstadt weiter, sodass ein 4. Konzertsaal aber sowas von nötig geworden ist und wohl auch finanziert und gebaut werden wird. Dass man auf der anderen Seite des Weißwurstäquators (= Donau) solch Bauten weitaus nötiger hätte, wird geschickt übergangen und abermals belächelt.

Aber nicht nur bei den Kunstschätzen regen wir zu Hohn und Spott an: Nicht nur die Frankenpartei fordert seit langem schon einen Tatort aus Franken, um sich gleichberechtigt als ein Teil von Deutschland präsentieren zu können. Doch München bleibt bei nein, weil das was bei allen anderen Tatort Sendeanstalten geht (teilweise sogar drei Tatort-Städte) in Bayern eben nicht möglich ist. Das Argument, dass aus Franken ein nicht unbeachtlicher Teil der Rundfunkgebühren stammt, sei an dieser Stelle zu x-ten Mal angeführt.

Um beim Fernsehen zu bleiben: Vor kurzem spielte das deutsche Davis-Cup-Team in Bamberg gegen Argentinien, doch keiner hat es mitbekommen, weil der BR als ansässiger Sender nicht übertragen wollte. Gut, man kann jetzt sagen, dass die grossen Zeiten der Tennisübertagungen seit Becker und Stich vorbei sind, aber warum wurde dann 2009 der Davis-Cup aus Garmisch übertragen? Sport ist nunmal auch ein Teil von Kultur, und schon wird es einem klar, worum es geht.

Dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird, gilt natürlich nicht nur für diese weichen Standortfaktoren, sondern auch für wichtige Infrastrukturprojekte, wie z.B. der Elektrifizierung der Bahnstrecke Nürnberg-Bayreuth-Hof bzw. Nürnberg-Cheb (Eger). Denn bei beiden Strecken reicht der Fahrdraht bis an die Grenzen Bayerns heran, Sachsen sowie auch Tschechien sind in Vorleistung getreten, nur Bayern ist bisher seinem Teil der Abmachungen nicht nachgekommen. Lieber wäre man für die Elektrifizierung der Strecke Hof-Regensburg, was die Regionen um Bayreuth, Nürnberg usw. langfristig vom Fernverkehrsnetz abkoppelt und in Sachen Güterverkehr den Rangierbahnhof Nürnberg schwächen würde. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Doch nichts ist so hoffnungslos, dass wir nicht Grund zu neuer Hoffnung fänden, sagte schon Niccolò Machiavelli. Und so ist es auch diesmal: Denn diese frechen Aktionen schaffen es immer mehr Franken wachzurütteln! War es am Anfang nur der Fränkische Bund e.V. der auf Mißstände hinwies, so ist 2009 mit der Partei für Franken eine Kraft entstanden, die diese Fehler auch anpacken kann. Zudem mehren sich heutzutage auch Zeitungen, welche diese brisanten Themen ansprechen und durchaus kritisch berichten. Die “neue” Abendzeitung Nürnberg ist sogar völlig auf den Zug “München gegen Nürnberg” aufgesprungen, weil sie merken, dass das die Leser interessiert! Und sieht man sich Presseübergreifend die Leserbriefe an, so sieht man auch hier, dass die Franken endlich aufstehen.

Zeit wirds!

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Der Münchner Weg: Wissenswertes zum Frankentatort

Donnerstag, 1. März 2012

Die Diskussion um einen ARD-Tatort ist ein schönes Thema, denn ob man dafür oder dagegen ist, jeder findet sich in dem Gebiet wieder: Die Franken sehen die obligatorische Benachteiligung und die Bayern haben wieder was zum Belächeln und Kopfschütteln.

Geht man aber ins Detail und schaut sich beispielsweise die Situationen bei anderen deutschen Sendeanstalten an, so kann man nur noch zu einem Schluss kommen, ich zitiere:

“…Angeblich ist der Bayerische Rundfunk so arm, dass pro Jahr nur zwei oder drei Krimi-Folgen produzieren kann – und die sollen in München entstehen, damit bloß nicht gekratzt wird an der Popularität von Leitmayr und Batic. Nürnberg, Würzburg und Bamberg gucken mal wieder in die Röhre.
Ja so was. Da leistet sich der Südwestfunk drei Teams, die in Ludwigshafen, Konstanz und Stuttgart ermitteln. Der Westdeutsche Rundfunk setzt Kommissare in Köln, Münster und Dortmund ein, der Norddeutsche Rundfunk in Hannover und Hamburg, der Hessische Rundfunk in Frankfurt und Wiesbaden. In Bayern werden Sonntag Abend nur Münchner Verbrecher gejagt…”

Föderalismus (als Organisationsprinzip) bleibt weiterhin ein Fremdwort in Bayern! Oder anders: “Mia san mia, und mia san Minga“!

Quelle “Toter im Tank toppt Tatort” von Michael Schulbert, Fränkischer Tag, Januar 2011

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Dürer-Skandal: Vom Mittelalter bis Wikipedia

Dienstag, 31. Januar 2012

Duerer01Manchmal sieht man diese Gauner-Filme im Kino und glaubt, dass es sowas ja nicht wirklich gibt. Doch wenn man dann feststellt, dass sich ebensolches in Echt und vor aller Augen abspielt, dann bleibt einem die Spucke weg. So lässt sich das erklären, was sich derzeit (wieder mal) zwischen Nürnberg und München abspielt:

Zum „Jahr der Kunst” hat Nürnberg das “Dürerjahr 2012” ausgerufen und das Germanische Nationalmuseum (GNM) beteiligt sich mit der Ausstellung „Der frühe Dürer“. Zu diesem Zwecke fragte man bei der Alten Pinakothek in München an, ob das “Selbstbildnis im Pelzrock” (siehe Bild links “Albrecht Dürer, durch Wikimedia Commons“) ausgeliehen werden könnte. Warum? Nun, das Bild hing bis 1799 immer im Nürnberger Rathaus und wurde von dort auch nie weggegeben, also nicht wissentlich für längere Zeit – und trotzdem gilt es heute als die “Mona Lisa” der Alten Pinakothek. Natürlich, möchte man fast schon sagen, verweigert München die Freigabe, schließlich könnten sich ja ein paar Kulturliebhaber nach Franken verirren und der leuchtenden Landeshauptstadt den Rücken kehren. Als Argument wird wieder einmal die eingeschränkte Transportfähigkeit angegeben, die wir auch hier im Frankenblog noch zu gut kennen (Bamberger Domschatz, hier). Und hier beginnt unser Gaunerspiel, das sogar heute noch zum Spurenverwischen anregt:

Albrecht Dürer (1471-1528) malte das Selbstbildnis um 1500 und versah es mit einer Inschrift: “So malte ich, Albrecht Dürer aus Nürnberg, mich selbst mit unvergänglichen Farben im Alter von 28 Jahren.” Von nun an (1577 schriftlich erwähnt) hing das Gemälde im Nürnberger Rathaus, bis 1799 ein gewisser Maler und Kupferstecher Abraham Wolfgang Küfner aus Betzenstein (Franken-Wiki) den Auftrag erhielt, das „Selbstbildnis mit Pelzrock“ zu restaurieren. Zur Sicherheit und in kluger Voraussicht versah man die Rückseite des Bildes mit Stempeln und Siegeln, um sicher zu gehen, dass das Original auch wieder an die Pegnitz zurückkehren möge.

Doch leider erwies sich Küfner als gewiefter Kunstfälscher! Er spaltete die 15 Millimeter dicke Lindenholztafel der Länge nach und malte auf der Holzhälfte mit den Stempeln eine Kopie des Selbstbildnisses, welche er als angeblich restauriertes Original an die Stadt Nürnberg zurückgab. Das Dürer-Original auf der Vorderseite verkaufte Küfner 1805 an den Kurfürsten Maximilian Joseph von Bayern – wurde dafür aber nie verurteilt und bestraft, obwohl solch gemeine Kunstfälschung schon damals verboten war!

Als der Betrug ans Licht kam, war Nürnberg schon durch Napoleons Gnaden 1806 vom Königreich Bayern besetzt worden und hatte eh nix mehr zu sagen.

Das blieb bis heute so. Trotz Diebstahl, Hehlerei, oder wie man das sonst noch nennen will, ist keinerlei Einsicht auf Seiten der Münchner zu erkennen. Im Gegenteil: Aus dem “Selbstbildnis im Pelzrock” ist nun das “Münchner Selbstbildnis” geworden (siehe Wikipedia hier).

Das Ganze ist zudem verwunderlich, denn eigentlich dürfte die Wittelsbacher Stiftung für das Gemälde gar nicht zuständig sein, denn sie ist Eigentümerin von Kunstgegenständen, die bis 1804 in den Besitz der Wittelsbacher gekommen sind! Doch man blockiert an der Isar weiter: In der Presse ist auch schon durchgesickert, dass es sich bei der eingeschränkten Transportfähigkeit um einen vorgeschobenen Grund handelt:

Denn laut Eingeweihten sind es keine sachlichen Gründe wie etwa der Zustand des Gemäldes, die gegen einen Transport sprechen. „Man will hier keinen Präzedenzfall schaffen“, heißt es unter Kennern des Münchner Kulturapparates. Sprich: Der Dürer soll nicht nach Nürnberg, um vergleichbaren Wünschen aus Franken ein für alle Mal einen Riegel vorzuschieben.” (MainPost)

Spurenverwischen auf Wikipedia

Um der ganzen Gaunerei die Krone aufzusetzen: Nachdem die Presse zu Jahresbeginn das Thema aufgegriffen hat und natürlich unweigerlich auf die ursprünglichen Besitzverhältnisse  zu sprechen kam, wurde doch prompt der Wikipedia-Eintrag von Abraham Wolfgang Küfner extrem geändert! So wurde die gesamte Beschreibung des Fälschungsvorgangs entfernt, aus dem Restaurationsauftrag wurde ein “Auftrag eine Kopie zu erstellen” und die Hehlerei fand niemals statt! Denn böse, böse französische Truppen hatten damals die Bilder (Kopie und Original) vertauscht und schließlich war Galeriedirektor Christian von Mannlich aus München (natürlich) viel schlauer als alle anderen und erkannte, das die Kopie das Original ist um diese dann käuflich und somit “völlig rechtens” zu erstehen. Welch geschickter Schachzug! Wie dumm doch alle außer München sind!

Erstaunlich bei den Wikipedia-Änderungen ist nur, dass neben den Fälscherei-Angaben auch die Links zu den Quellen gelöscht wurden. Dabei hätte man dadurch erkennen müssen, das es wohl eben doch der Wahrheit entspricht? Wie auch bei kunstmarkt.com, bei zehn.de und bei oelbilder-oelmalerei.de beschrieben. Auch ist “Abraham Wolfgang Küfner” nicht mehr in der Kategorie “Kunstfälscher” eingetragen – jetzt ist er ein “ehrbarer Künstler”!

Wer sich das mal ansehen will:

  • Diesen Link hier klicken: Kunstfälscher Abraham Wolfgang Küfner
  • Rechts oben “Anmelden / Benutzerkonto erstellen
  • Danach sieht man über jedem Beitrag verschiedene Karteihalter, u.a. “Versionen/Autoren
  • Nun den blauen Punkt bei 23. Nov. 2010 setzen und dann oben “Gewählte Versionen vergleichen
  • Jetzt sieht man eine Tabelle, links hinter einem Minus-Zeichen die entfernten Passagen, rechts mit einem Plus versehen, die zugefügten Änderungen!

In der Zwischenzeit macht sich die große Medienwelt über die dummen Franken lustig! Da wird aus einer unverständlichen Blockadehaltung Münchens ein “Irrer Gemälde-Streit” und der Alten Pinakothek wird Recht gegeben: Das Selbstbildnis ist transportunfähig, obwohl zu der Ausstellung Exponate aus London (British Museum), Florenz (Uffizien), Wien (Albertina), Washington (National Gallery) und Berlin (Staatliche Museen) kommen. Vielleicht sind die auch nur alle nicht so alt wie das “Münchner Selbstbildnis”? Bestimmt hat Dürer das mit 28 gemalt und alle anderen mit 90 Jahren, sodass diese Leihgaben also viiiiiel jünger sind! ;-)

Es ist wie immer: Die große Stadt schüttelt den Kopf, wie kleinbürgerlich diese Franken sind, wenn sie auf ihr Recht pochen!

Lesen Sie passend dazu die Pressemitteilung der Partei für Franken: “Selbstbildnis im Pelzrock – Ein dreistes Schurkenstück Bayerisch-Fränkischer Kriminalgeschichte?

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quer: Seehofer und Ude mit Geografie-Schwäche und Flughafen-Größenwahn

Freitag, 21. Oktober 2011

Ein ganz großes Lob an Wolfgang Krebs, Christoph Süß und die Redaktion der Sendung quer! Selten hat ein Schlußsketch die politische Lage besser getroffen! :-)

Zur Erklärung: Der (designierte?) Spitzenkandidat der Bayern-SPD für die Landtagswahl 2013 und Münchner OB-Diva, Christian Ude, hat sich vor kurzem gegenüber den Nürnberger Nachrichten die Blöße gegeben, dass er Ober-, Mittel- und Unterfranken nicht auseinander halten könne. Gleichzeitig soll gegen die Widerstände in der Bevölkerung und trotz der Tatsache, dass man dem Nürnberger Flughafen “das Wasser abgraben” würde, der Münchner Airport mit einer dritten Startbahn versehen werden.

Direktlink zum youtube-Film

(Creative Commons Lizenz: Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung, 3.0 Deutschland)

Man könnte meinen, dass diese Sketch womöglich gar nicht lustig gemeint ist, sondern den Investitionsprogrammen von Ude und der CSU entspringen! ;-)

Die besten Sprüche:

  • “Es ist Wahlkampf Horst, also kämpfe, Du hast keine Wahl”
  • “Und jetzt weiß ich, dass Aschaffenburg in der Oberpfalz liegt” – “Nein, im Überallgäu” – “In Niederfranken!”
  • “Wenn hier einer Nachhilfe in Geographie braucht, dann ja wohl sie. Denn wo liegt die dritte Startbahn?” – “Nördlich der zweiten Alpen” – “Und das heißt: Näher an Franken!” – “Ahso…” – “Und deshalb wird eine vierte und fünfte Startbahn schon an den Nürnberger Süden hinreichen und damit Unterfranken dem pulsierenden Großraum München anschließen und eine sechste wird die Rhön streifen und damit Niedersachsen zum Teil der Münchner S-Bahn machen. Und der Rest-Franken wird Park&Ride!” – “Das Großmünchner Reich!”

Quelle: quer vom Bayerischen Rundfunk, quer-Blog, 20.10.2011

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Mein Konzept-Vorschlag für die Wasser Welt Wöhrder See

Freitag, 29. Juli 2011

Man kann nicht wirklich behaupten, dass ich ein großer München-Fan bin, eher das genaue Gegenteil. Doch ich hab mich breitschlagen lassen und bin in die “böse Stadt” gefahren, auch mit dem Hintergedanken, dass ich mich aufgrund der Initiative „Nürnberger Dauerwelle“ und der Initiative Surfen am Wöhrder See mal vor Ort über diesen berühmten Eisbach informieren wollte. Tja, was soll ich sagen? Ich war doch sehr begeistert von diesem “Bach” und dem dazugehörigen Englischen Garten, dass ich das sogleich als Konzept für den Wöhrder See zu Rate ziehen würde. Daher wäre mein Vorschlag für die Wasser Welt Wöhrder See bzw. eine vergleichbare Gewässerlage in Nürnberg folgender:

Wasser Welt Wöhrder See

Man kann nicht wirklich behaupten, dass ich ein großer Söder-Fan bin, eher das… aber das sagte ich ja schon. Aber diese Vorschläge für die Aufwertung des Wöhrder Sees finde ich echt klasse und pflichte dem Umweltminister bei, dass ein Erholungsgebiet in dieser zentralen Lage unbedingt nutzbar sein muss – und nicht nur als dreckige Algen-Kloake in der Gegend rumstehen darf. Der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg sind sich einig, das hier Handlungsbedarf besteht.

Das Konzept des Wasserwirtschaftsamts Nürnberg sieht einen Fischweg (Fisch- und Kanutenwanderung, toll für Sport und Natur) am Wöhrder Talübergang vor, eine Inselwelt, ein Insel mit Riff, einen Boulevard an der Nordseite, einen Sandstrand, sowie eine Badebucht vor (Mehr hier). Das würde ich alles sofort so unterschreiben (wenn denn nicht irgendwo doch noch ein Haken ist).

Meine Ergänzungen zum Konzept

1. Stehende Surfwelle am Wöhrder Talübergang:

Über diese Welle wurde schon viel diskutiert, ich empfinde sie als absolut notwendig. Und das nicht weil ich ein begeistertet Surfer bin (eher im Internet als auf dem Wasser), sondern eher weil ich der Meinung bin, dass eine Großstadt wie die Frankenmetropole auch solche hippen und coolen Sportarten bieten muss. Das ist Lebensqualität, das ist Flair und würde auch sehr gut zu dem Wildwasser-Abschnitt für Kanufahrer passen (Fischweg)!
Auch die zentrale Lage an der Adenauer-Brücke sollte genutzt werden, weil es Nähe zur Innenstadt aufweist und man am “Vorbild Eisbach” sehen kann, wie begehrt eine solche Brücke bei den Zuschauern ist (siehe Bilder). Hinzu kommt dass an dieser Stelle Buslinien vorbeikommen und die S-Bahn-Station Dürrenhof ist auch nicht weit, nicht zu vergessen die Nähe des U-Bahnhofs Wöhrder Wiese.

Da höre ich natürlich gleich wieder die Nachmacher-Nachmacher-Rufe und entgegne: Warum nicht ein erfolgreiches Konzept übernehmen? München hat ja schließlich auch das erfolgreiche Konzept des Doku-Zentrums übernommen!?

2. Schnell fließender Abschnitt nach der Welle:

Auch hier konnte ich das erfolgreiche “Original” in München beobachten (siehe Foto mit Springer). Da das Wasser der Pegnitz für die stehende Welle ohnehin beschleunigt ist, bietet es sich an, im Anschluss einen Badeabschnitt mit hoher Fließgeschwindigkeit zu machen – natürlich mit gebührendem Abstand zu den Surfern. weiter…

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14. Fränkisches Bierfest in Nürnberg

Dienstag, 7. Juni 2011

Die Europäische Bierhochburg feiert wieder! Vom 22. bis 26. Juni 2011 findet im Nürnberger Burggraben schon zum 14. Mal das “Fränkische Bierfest” statt.

Im Schatten des Nürnberger Wahrzeichens haben sich wieder ca. 30 Brauereien aus Nürnberg, dem fränkischen Umland und aus den Partnerstädten eingefunden, um in herrlichem Ambiente ihre Spezialitäten auszuschenken (ca. 100 verschiedene Biersorten). Traditionelle Speisen (fränkische Brotzeit), Obstbrände und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm runden das Angebot ab:

Programm:

  • Zünftiges Musikprogramm
  • Verschiedene Volkstanzgruppen auf 4 Bühnen
  • den Betzentanz
  • Schau-Brauerei
  • eine Einladung zur Biertour durch den Burggraben mit Gewinnspiel

Für Kinder: Streichelzoo, Kinderschminken und Hüpfburg

Geöffnet: Mittwoch (Eröffnung um 17:00 Uhr durch Fränkische Bierkönigin) Donnerstag und Sonntag ab 11:00 Uhr, Freitag und Samstag ab 14:00 Uhr. täglich bis 23:00 Uhr.
(Quelle NZ-Online)

Das Festgelände hinter der Kaiserburg ist über das Hallertor zu erreichen oder über eine Treppe am Tiergärtnertor.

Dieses Fest der Brauereien Frankens ist absolut empfehlenswert! Gerade wenn das Wetter mitspielt ist der Blick auf die hoch aufragende Burg nicht zu übertreffen!

Mehr Infos bei tourismus.nuernberg.de und bierfest-nürnberg.de

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Nürnberger Fischtage in bayerischer Hand?

Sonntag, 5. Juni 2011

20110605-200121.jpgDerzeit finden in der Franken-metropole wieder die beliebten “Nürnberger Fischtage” am Jakobsplatz statt. “Mit Hamburger Originalen” werden in der Zeit vom 27.05. bis 05.06. Fischspezialitäten und sonstige Leckereien zwischen Weißer Turm und St.Jakob dargeboten. Darüber hinaus bietet der Fischerverein Nürnberg e.V. Filetiervorführungen, Wassertests (Qualität der Pegnitz) usw. für das interessierte Nürnberger Publikum. Zur Unterhaltung gibt es sieben Auftritte vom Seemannschor Nürnberg, des Seemannchors Thalmässing und einige Marktschreier, die mit “norddeutschem Gesabbl” lautstark ihre Waren anpreisen! Insgesamt eine tolle Veranstaltung!

Fischmarkt meets Oktoberfest

Doch was muss der geplagte Franke wieder sehen? Statt eines Ausflugs an die Waterkant gibt es eine Reise durchs Voralpenland: Überall ist blau-weißes Rautenmuster zu sehen! Die Servietten, die Tischdecken! An den Bierständen gibts oberbayerisches Weißbier anstatt fränkischem Weizen!

Auf Anfrage wurde mitgeteilt, dass der Bayerische Landesverband der Marktkaufleute und der Schausteller e. V. (BLV) seine Aussteller mit diesen Utensilien versorgt hat…

Ich meine…

Also sowas geht auch nur wieder im Frankenland! Kein Badener käme auf die Idee Fischtage zu veranstalten und die schwäbische Fahnen zu hissen, oder? Beispiele gibt es zur Genüge! Gäbe mal einen “Weißwurstmarkt” oder “Münchner Raditage” (nicht dass es nötig wäre), dann würde ich die bayerische Flagge verstehen, aber so bleibt mir nur der Protest! Bei “Spezialitäten aus Hamburg und Franken” erwarte is was anderes!

Vielleicht ist es ja so wie ein Besucher sagte: “Zom Mundabwischn dauchds“! ;-)

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Das Nürnberger Bratwurstdorf

Freitag, 27. Mai 2011

In Nürnberg wird eine kleine Köstlichkeit wieder ganz groß: Die Frankenmetropole feiert die berühmten Rostbratwürste mit dem Nürnberger Bratwurstdorf und mit der Verleihung des Nürnberger Bratwurstpreises!

Vom 28. Juni bis 3. Juli 2011 wird sich auf dem Trödelmarkt (zwischen Henkersteg und “Liebesinsel“) zum Thema Nürnberger Rostbratwürste Wissenswertes finden, verschiedene andere fränkische Spezialitäten, sowie ein buntes Rahmenprogramm:

Gleich zu Beginn des Markes präsentiert der Schutzverband der Nürnberger Bratwürste e.V. am Dienstag um 16 Uhr die Verleihung des 8. Nürnberger Bratwurstpreises durch OB Ulrich Maly. Preisträger ist in diesem Jahr der 1. FC Nürnberg, da bei den Heimspielen des FCN so häufig “Drei im Weggla” verzehrt werden, “wie nirgendwo sonst”!

Erstmals suchen der Schutzverband und der Lokalsender Radio F Menschen, die sich in einer den Rubriken Musik, Hobby, Sport, Kochen und Kunst einen Namen gemacht haben und daher als “Original” bezeichnet werden können. Bewerbungen können ab dem 30. Mai eingereicht werden, der Gewinner erhält ein Grillfest für 10 Personen mit allen Zutaten!

Mittwoch, 29. Juni

19:00 Uhr Rascal & McLane

Donnerstag, 30. Juni

19:00 Uhr NC Brown Band

Freitag, 1. Juli

17:00 Uhr Führung mit Bratwurst-Schutzpatron Hartmut Frommer (Treffpunkt ist das Henkerhaus)
Preisverleihung für „Das Nürnberger Original“
18:00 Uhr „Wassd scho? Bassd scho!“

Samstag, 2. Juli

17:00 Uhr Führung mit Bratwurst-Schutzpatron Hartmut Frommer (Treffpunkt ist das Henkerhaus)
19:00 Uhr “Tough Talk

Sonntag, 3. Juli

11:30 Uhr “Original Gründlacher Musikanten”
14:00 Uhr Führung mit Bratwurst-Schutzpatron Hartmut Frommer (Treffpunkt ist das Henkerhaus)
18:00 Uhr “Die Arrows

Mehr unter bratwurstdorf.de

Die Würste sind meinem Magen schöne Vergissmeinnicht von Nürnberg
(Jean Paul)

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Red Bull District Ride 2011: Nürnberg ist wieder Mountainbike-Mekka!

Freitag, 11. Februar 2011

Am 09. und 10. September fliegen in der Franken-metropole die Mountainbikes wieder tief! Denn nach den Jahren 2005 und 2006 kommt das spektakulärste Event der Mountain Bike-Geschichte wieder nach Nürnberg und wird gleichzeitig das Finale der Freeride-Mountainbike World Tour (FMB) darstellen!

25 der weltbesten Freeride-Mountainbiker werden vor erwarteten 40.000 Zuschauern einen Hindernis-Parcours von der Kaiserburg (Start wieder von der Burgmauer) durch die Nürnberger Altstadt hinunter zum Haupmarkt abfahren. Die Hindernisse in den verschiedenen Districts werden für die Fahrer eine extreme Herausforderung sein, wie Ideengeber und Sportdirektor Tarek Rasouli ankündigte. “Das Tricklevel der Fahrer” sei “enorm gestiegen“, sagte er, und da es sich hier um das Finale handelt “werden die Fahrer noch einmal und maximale Punkte im Ranking kämpfen“.

Beim Red Bull District Ride geht es um Style, Technik und Kreativität! Nürnberg hat sich durch das tolle Ambiente 2005 und 2006 einen Namen in der weltweiten Szene machen können. Nationale wie internationale Fahrer nennen auf die Frage nach ihren Highlights immer wieder die Nürnberger Wettbewerbe!

Start 10.09.2011 um 12:13
Ende 10.09.2011 um 19:13

Ich finde…

…das eine riesen Sache! Die Stadt der Menschenrechte und der Nürnberger Prozesse zeigt, dass sie auch jungen Leuten etwas bieten kann. Endlich ist man mal bei etwas der Mittelpunkt das hip und cool ist, und das ohne wie München und Garmisch mehrere Milliarden in den Sand zu setzen! Dass die Anwohner in der Innenstadt nicht begeistert sind über das Spektakel ist absolut verständlich! Aber wie sage ich immer: Nicht über Feste beschweren, sondern rausgehen und mitmachen! Und diese “tollkühnen Jungs mit ihren fliegenden Fahrrädern” sind unter Garantie sehenswert (ein paar Filme hier)!

Mehr bei red bull und bei Bergleben “Die Legende kehrt zurück”

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Tag der Franken 2011 in Bad Kissingen

Mittwoch, 19. Januar 2011

Der inzwischen 6. “Tag der Franken” findet nach 2006 in Nürnberg, 2007 in Bamberg, 2008 in Miltenberg, 2009 in Bad Windsheim und 2010 in Kulmbach in Bad Kissingen statt. Nach dem Zyklus der drei fränkischen Bezirke ist diesmal wieder Unterfranken an der Reihe.

In Erinnerung an an das Jahr 1500, als auf dem Reichstag zu Augsburg das Heilige Römische Reich in sechs Reichskreise geteilt wurde und so der “Fränkische Reichskreis” entstand (bis 1806), wird alljährlich der “Tag der Franken” gefeiert. Für das Großereignis zu diesem Tag wird anstatt dem ursprünglichen 2.Juli, der darauffolgende Sonntag gewählt – in diesem Jahr der 2. bis 3.Juli.

Sonderbocksbeutel zum Tag der Franken

Bad Kissingen wartet als Höhepunkt der “Unterfränkischen Kulturtage” mit Kultur, Musik und Genuss auf und hat passend dazu einen “Sonderbocksbeutel zum Tag der Franken” präsentiert. Die ganze Bad Kissinger Innenstadt soll zu einer Bühne für Gruppen aus der Region werden.

Unter dem Motto “singendes, klingendes Franken” werden Trachten-, Musik-, und Tanzgruppen auftreten, aber auch das Folklore ferne Genre Rock und Pop soll zu seinem Recht kommen. Der Bayerische Rundfunk wandelt wieder auf ungewohntem Terrain und sendet live von einer eigenen Bühne… und das in Franken!

Um 10 Uhr am 03.07.2011 wird der “Tag der Franken”  mit einer ökumenischen Festandacht in der Wandelhalle eröffnet. In der Stadtbücherei gibt es für die Kleinen ein “fränkisches Marionettentheater”, im Foyer des Alten Rathauses die Ausstellung “Historische Produkte aus Unterfranken”. Um 10:30 Uhr hält Seehofer seine Ansprache vor ausgesuchten Personen und um 12 Uhr sein “Staatsbesuch” auf dem Marktplatz. Wer das nicht hören will kann ja shoppen gehen: die Geschäfte sind geöffnet!

Am Rathausplatz findet ein Winzerfest statt, am Eisenstädter Platz ein Fränkischer Genussmarkt (Motto: “Vielfalt der Region – Mainfranken und Rhön”) und auf dem Marktplatz ein Stadtfest. Des Weiteren ein fränkisches Liedermacherfestival in der Oberen Saline, der Projekttag “Kissingen – Salz für Franken“, 850 Jahre Kloster Hausen und Jazz aus Franken!

Und natürlich wird die 2009 gegründete Partei für Franken ebenfalls mit einer Veranstaltung vor Ort sein. Am besten gleich für den DIE-FRANKEN-Newsletter eintragen!

Mehr Infos bei inFranken.de, beim BR und natürlich bei

www.tagderfranken.de

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